Schlafstörungen

Was uns so alles den Schlaf rauben kann

Tipp 1

Johann Riedl

von Johann Riedl, Geschäftsführer

Cortina Bett

Über Ursachen und Bekämpfung von Schlafstörungen


Jeder kennt sie und hat schon gegen sie gekämpft. Jene Faktoren, die uns unseren kostbaren und wohlverdienten Schlaf rauben. Wir sprechen hier nicht vom gelegentlichen .Nicht-einschlafen-können., das jeder schon einmal erlebt hat, wenn uns ein bestimmtes Problem nicht aus dem Kopf will. Es geht um die häufig oder gar ständig auftretenden Schlafstörungen: Das .Nicht-einschlafen-können. und das .Zufrüh-aufwachen.. Das Auftreten dieser Störungen schädigt das körperliche und geistige Wohlbefinden, da sie die für den menschlichen Organismus so wichtige Regenerationsphase empfindlich stören.



Ursachen Analyse

Sagen Sie ihnen also den Kampf an, analysieren Sie aber erst die Ursachen. Denn um kämpfen zu können, muss man seinen Gegner kennen. Am besten beginnen Sie bei Ihrer Schlafumgebung. Lärm ist eine von vielen Ursachen für Schlafstörungen. Der Mensch hört unter normalen Umständen die Frequenzen zwischen 16Hz und 20 KHz. Schon 30 db (wie flüstern, tropfender Wasserhahn, tickender Wecker) können zu Schlafstörungen führen. Wählen Sie deshalb ein lärmarmes Zimmer und ergreifen wie, wenn notwendig Lärmschutzmaßnahmen (z.B. Schallschutzfenster ...)



Wasseradern und Magnetfelder

Vielleicht haben auch Sie sich schon oft gefragt, was denn eigentlich dran ist an der Theorie, dass Sie nur Ihr Bett umstellen müssen, um besser zu schlafen. Und was Wasseradern oder Magnetfelder nun wirklich mit Ihrem Schlaf zu tun haben?

Tatsächlich haben die Strahlungsbereiche der Erde einen gewissen Einfluss auf uns. Das eigentliche Problem sind aber nicht die Strahlen, sondern ihre Verdichtung und das Zustandekommen unglücklicher Kreuzungen, z.B. wenn eine Wasserader genau unter Ihrem Bett verläuft. Das kann Ihnen nicht nur durchaus den Schlaf rauben sonder sogar zu Krankheiten führen. Wertvolle Hilfe bieten seriöse Baubiologen und Baubiologinnen.

Neben diesen Einflüssen kann sich auch die Schlafrichtung auf Ihren guten Schlaf auswirken (z.B. Kopf nach Norden oder Kopf zum anfließenden Wasser). Der Körper braucht das natürliche Magnetfeld. Es darf nicht durch künstlich hervorgerufenen Magnetismus gestört werden (Radiowecker, TV-Gerät, ...).



Federkernmatratzen wirken wie Radioantennen

Ebenso können magnetisierte Metalle, z.B. eiserne Bettgestelle, umlaufende Metallrahmen und ähnliches, Ursache von Schlafstörungen sein. Denn Metalle im Bett oder Federkernmatratzen können über ihren ferromagnetischen Metallanteil in den Drahtgittern und den dazwischen liegenden Spiralfedern zu statischen Magnetfeldern im Körperbereich und zu Verzerrungen des für uns so wichtigen Erdmagnetfeldes führen und sind praktisch nicht abzuschirmen! Der Metallanteil hat außerdem die Eigenschaft, elektrisch Wechselfelder anzukoppeln und diese bis zum Schlafenden weiterzuleiten. Darüber hinaus verfügen verschiedene Metalllängen der Federkernkonstruktionen über eine hervorragende .Antennenwirkung. für natürliche und vor allem technische, elektromagnetische Felder. Bei der heutigen Dichte technischer Sendeanlagen (Funk, TV, Mobil-Telefon, Radar, Radio, Satelliten, etc.) treten messbare Zusatzbeeinflussungen auf.



Elektrische Gleichfelder

Der Trend zu Vollholzbetten und metallfreien Naturmatratzen ist daher neben dem Sympathiewert auch technisch wohl begründet. Elektrische Gleichfelder sind elektrostatische Aufladungen (z.B. durch Synthetikfasern), die am besten durch "weglassen" saniert werden. Elektrische Wechselfelder (durch Fernseher, Radiowecker, nicht abgeschirmte Leitungen u.ä.) im Schlafzimmer sollten unbedingt vermieden werden. (z.B. mittels Netzfreischalter), da jede Steckdose, jedes Kabel strahlt, egal ob Strom fließt (ein Verbraucher ist eingeschaltet) oder nicht.



Magnetische Wechselfelder

Magnetische Wechselfelder entstehen durch fließenden Strom, durchströmen auch Wände fast ungehindert und sind nicht abschirmbar. Mikrowellen / Hochfrequenzwellen von 3 KHz bis 3000 KHz bombardieren uns Tag und Nacht und wir können uns dagegen nicht wehren (HiFi & TV, Radar, Mobilfunk, Richtfunk). Großflächige Spiegel schließlich sind extreme Strahlungsverstärker und sollten ebenfalls aus dem Schlafzimmer verband werden.



Wohngifte

Auch durch "Wohngifte" wie Formaldehyd (in Spanplatten, vor allem jedoch in Tabakrauch), toxische Lacke und Farben, radonhältige Gipskartonplatten, synthetische Leime, asbesthaltige Verkleidungen, synthetische Schaumstoffe (auch in Matratzen), Kunstfaserteppiche etc. belasten das Schlafumfeld. Sorgen Sie für ausreichende, regelmäßige Lüftung, eliminieren Sie die Schadstoffquellen und ersetzen Sie diese durch natürliche Materialien.



Abschalten vom Alltag

Dem Bett selbst kommt aber die größte Bedeutung für Ihren gesunden Schlaf zu. Abgesehen von äußeren Störfaktoren kann das getrübte Schlafvergnügen auch organischer oder psychischer Natur sein. Letzteres können Sie selbst mit relativ einfachen Tricks bekämpfen. Oft ist es nämlich das .Nicht-einschlafen-können., das mitnehmen von Problemen ins Bett, das uns die wohlverdiente Ruhe raubt.


Versuchen Sie, das "Abschalten" zu lernen, indem Sie vor dem Schlafengehen den vergangenen Tag noch einmal Revue passieren lassen, Sie also wie ein Computer die Ereignisse .abspeichern. und .sichern.. Machen Sie das ganz bewusst, denn einmal abgeschlossene Dinge beschäftigen uns weit weniger. Auch kleine Rituale vor dem Schlafengehen können helfen. Ein paar Seiten in einem .entspannendem. Buch zu lesen, die Sachen für den nächsten Tag zurechtlegen oder andere, immer wiederkehrende, gleichbleibende Handlungen bereiten Sie vor und erleichtern, wie Untersuchungen ergeben haben, das Einschlafen. Auch feste Schlafengehenszeiten und Entspannungsübungen können den Weg ins Reich der Träume ebnen.